Öl auf Leinwand (80×60 cm)
„Sat Nam“ bedeutet im Sanskrit: Das ist die wahre Identität – ein Mantra aus dem Sikhismus, das die göttliche Wahrheit im Inneren des Menschen anruft. Dieser Titel ist Programm.
Das Gemälde zeigt zwei hinduistische Frauen beim Morgengebet im Ganges, dem heiligsten Fluss Indiens. Der Ort ist Varanasi – eine der ältesten bewohnten Städte der Welt und das spirituelle Zentrum des Hinduismus. Wer dort an den Ghats steht und das Ritual des Puja erlebt, versteht, dass hier etwas geschieht, das sich dem westlichen Blick nicht sofort erschließt: eine vollständige Hingabe, ohne Selbstbewusstsein, ohne Publikum. Nur das Gebet, das Wasser, das Licht.
Genau dieser Moment hat mich als Maler getroffen. Die Haltung der Frauen – versunken, aufrecht, selbstvergessen – ist keine Pose. Sie ist Ausdruck einer Praxis, die täglich vollzogen wird, seit Jahrhunderten. Im Gemälde habe ich versucht, diese Stille einzufangen: das warme Morgenlicht auf dem Wasser, die Farbigkeit der Saris, die sich im nassen Stoff verdunkeln, die Ruhe inmitten des Lebens am Flussufer.
Gemalt in Öl auf Leinwand, 80 × 60 cm, entstand das Werk 2026 als Teil meiner Serie spiritueller Figurenmalerei. Die Leinwand ist ungerahmt und kann je nach Interieur gerahmt oder gespannt präsentiert werden.
Spirituelle Kunst dieser Art wirkt in einem Raum ganz anders als dekorative Malerei – sie lädt zur Betrachtung ein, nicht zur Dekoration. Ob im Wohnzimmer, Meditationsraum oder Arbeitszimmer: „Sat Nam“ bringt eine ruhige, tiefe Energie mit.


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