

Werdegang
Axel Jung ist Künstler aus Taunusstein bei Wiesbaden.
Axel Jung ist Jahrgang 1976. Die Malerei begleitet ihn seit seiner frühen Jugend. Er macht realistische Kunst in Öl.
In den frühen Jahren hat er sich die realistische Kunst selbst beigebracht. In den letzten Jahren hat er viel Unterstützung und Inspiration von folgenden Künstlern erhalten: Julia Belot, Brigitte Guhle und Felix Eckardt. Er nimmt regelmäßig an Aktzeichen Kursen und Malseminaren teil.
Artist Statement
Im Zentrum meiner Arbeit steht die spirituelle Suche: die Frage, wer ich bin, woher wir kommen und was uns im Innersten trägt.
Eine schwierige Phase in meiner Jugend hat eine innere Suche ausgelöst, die meine Arbeit bis heute prägt. Seitdem lässt mich die Frage nach Ursprung, Schöpfung und dem Sinn des Ganzen nicht mehr los – und genau das fließt in meine Bilder ein.
Ich male religiöse Orte, gläubige Menschen, Tiere und Landschaften, in denen Glaube, Stille und spirituelle Suche spürbar werden. In meiner Arbeit verbinde ich die Haltung eines Suchenden mit der Praxis des Malens. Ich verstehe meine Bilder nicht als Antworten, sondern als Spuren einer fortlaufenden Suche.
Ich wünsche mir, dass meine Bilder den Betrachter berühren und ihn an seine eigene spirituelle Suche erinnern – als Einladung, wieder auf die eigenen inneren Fragen zu hören.
Ich arbeite hauptsächlich mit Öl auf Leinwand. Meine Bilder beginnen mit einer Erinnerung, einer Begegnung oder einem Moment, der etwas in mir berührt hat. Da ich auch Fotograf bin, nutze ich eigene Fotos als Ausgangsmaterial, aus denen ich Kompositionen entwickle und in Skizzen überprüfe. Beim Malen gehe ich meist vom Abstrakten ins Konkrete: Ich lege Flächen an, übermale, verwerfe und verdichte, bis sich das Bild langsam zeigt. Fertig ist ein Bild für mich erst, wenn es im Raum besteht und mir selbst noch etwas zurückgibt.
Axel Jung



Maltechnik
Die Maltechnik ist realistisch aber nicht perfektionistisch oder hyperrealistisch. Es geht nicht um eine Nachahmung von Fotos sondern um eine malerische Auseinandersetzung mit der Welt. Es sind bewusste Unschärfen in den Gemälden vorhanden um Raum darzustellen und die Fokuspunkte zu setzen.
Als Malmittel wird hauptsächlich mit Leinöl gearbeitet , dadurch ist der Malprozess ist sehr langsam und findet meist über Wochen statt.
Viele Motive gibt es in Wirklichkeit gar nicht und sind eine in der Malerei entstandene Zusammenstellung.
Die Motive haben immer einen persönlichen Bezug und als fotografische Quellen werden nur eigene Fotografien verwendet.